Beim Profiling werden alle Daten gesammelt, welche sich auftreiben lassen über eine Person oder Gruppe. Aus diesen Daten versucht man Rückschlüsse zu ziehen. Um so mehr Daten um so besser. Ein praktisches Beispiel für relevante Daten:
* Welche Gewohnheiten besitzt ein Mensch
* Welchen Beruf hat er
* Alter, Größe, Abstammung
* Zugehörigkeit zu Gruppierungen (Religiös, Politisch, ...)
* Vorlieben für Musik, Filme, Internetseiten
* Kleidung, Äußeres Auftreten
* Typische Verhaltensmuster
* Lebenslauf
uvm.
Die forensische Psychologie, Kriminologen bzw. der Profiler versuchen anhand dieser Daten Rückschlüsse zu ziehen. Es gibt verschiedene Muster nach welchen Personen eingeteilt werden. Die Kehrseite dieser Muster ist es, dass diese von intelligenten Kriminellen genutzt werden können um ein falsches Profil zu hinterlassen. Praktische Beispiel:
Ein überwachter Krimineller will den Eindruck erwecken er sei ein Alkoholiker. Er geht jeden Tag in eine Bar und trinkt in der Früh ein Bier. Zu Mittag geht er jeden Tag Bier kaufen. Aus diesem Grund fällt er in das Muster Alkoholabhängigkeit. Nach Gewisser Zeit entsteht ein falsches Bild über ihn und das weiß ein intelligenter Krimineller. Er kann sein Verhalten immer so anpassen, damit ein falsches Bild entsteht.
Ein weiterer Fehler von Profilern ist es zu behaupten, dass Ihre Annahmen absolut sind. Ein Profiling auch wenn es noch so gut durchgeführt wird besteht immer nur auf Annahmen und Wahrscheinlichkeiten. Durch das Absolut setzen kann es leicht vorkommen, das unschuldige Menschen in eine Überwachung geraten und gegebenenfalls als Terroristen und ähnliches abgestempelt werden. Aus diesem einfachen Grund löst die totale Überwachung nicht das Problem der Kriminalität. Sie kann sogar ein Nutzen für intelligente Kriminelle werden.
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