Samstag, 23. Januar 2010
Forensik in Österreich
Beim Sammeln von forensischen Beweisen werden oft zahlreiche Fehler gemacht, welche es Kriminellen leicht macht ihre Spuren zu verwischen. Meistens wird ein USB-Stick direkt am betroffenen PC angeschlossen um nach Beweisen zu suchen. Als Programme zur Beweissicherung werden Standardprogramme verwendet, welche Hacker schon seit langer Zeit umgehen können mittels Antiforensik Methoden. Es existieren sogar schon fertige Antiforensik Toolkits, welche es sogar Laien erlauben ihre Spuren unkenntlich zu machen. Es benötigt nicht einmal ein Spezialwissen um kriminelle Akte mittels dem Computer zu tätigen, welche nicht aufgedeckt werden können. Man versucht die Kriminalität mittels Falschmeldungen zu bekämpfen, was sehr Kontraproduktiv ist. Kaum ein Hacker hat Angst vor irgendwelchen Bundestrojanern und einer angeblichen Rekonstruierung aller Daten auf Computern, welche es nicht geben kann. Kriminalität bekämpft man nicht durch Märchen oder durch Panikmache. Die Ehrlichkeit und einen Wachsamen technischen Standpunkt zu vertreten wäre viel effektiver. Kriminelle wie Ermittlungsbehörden kochen nur mit Wasser. Leider sind Kriminelle meistens überlegen was der gut funktionierende Datenaustausch und der Handel mit Kinderpornografie traurigerweise unter Beweis stellt. Ähnlich wird versucht das Raubkopieren von Filmen mittels Werbespots und einer eingeblendeten IP-Adresse im Spot zu bekämpfen. Die Praxis zeigt wie Wirkungslos solche Methoden sind. Mittels TOR/JDON/Proxychaining und unzähligen anderen Methoden gehen Täter schon seit langem vor um ihre IP-Adresse zu verschleiern und das mit großem Erfolg. Die meisten Täter im IT Bereich werden in Österreich gefasst, weil sie gestehen und nicht weil sie mittels Beweisen überführt werden. Dieser traruige Umstand wird noch lange fortdauern, wenn nicht bald eine Neuorientierung stattfindet.
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